Was ist die Karvonen-Methode?
Die Karvonen-Methode (Karvonen et al. 1957) berechnet den Zielpuls über die Herzfrequenzreserve — den Abstand zwischen Maximalpuls und Ruhepuls — statt nur einen Prozentsatz vom Maximalpuls zu nehmen.
Die Rechnung berücksichtigt damit zusätzlich den Ruhepuls: Zwei gleich alte Personen mit demselben geschätzten Maximalpuls können unterschiedliche Rechenzonen erhalten. Das macht die Zonen rechnerisch personenspezifischer, belegt aber weder Fitness noch medizinische Belastbarkeit.
Wichtig zur Einordnung: Die Karvonen-Rechnung ändert nicht die Unsicherheit des geschätzten Maximalpulswerts. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung vor intensiver Belastung sinnvoll.
Wie du deine persönlichen Zonen berechnest, zeigt der Trainingspuls-Rechner; was der Maximalpuls genau ist und wie er geschätzt wird, erklärt die FAQ Was ist der Maximalpuls?.